Aerial Fire Fusion

Illuminair

Illuminair – Aerial Fire Fusion – stand am Anfang unserer Zusammenarbeit als Trio: die Vereinigung von Feuertanz und Luftartistik in einer gemeinsamen groß angelegten Performance. Unsere Begegnungen miteinander, unser Kennenlernen und unser Austausch dauern bis heute an, da Illuminair für uns immer wieder bedeutet, den State of Art unserer Artistik, unseres Tanzes und unserer Research zu vereinen.
Das bedeutet, dass Illuminair immer ein Work in Progress ist, mit dem wir besonders gut auf site-spezifische Gegebenheiten und Wünsche eingehen können.
Keine Performance ist wie die andere, wir entwickeln neu, verwerfen, bringen neue oder alte Ideen mit hinein, arbeiten mit besonderen RegisseurInnen zusammen und Illuminair wird jedesmal wieder ein ganz besonderes Performance Stück.
Roter Faden ist bisher die Aerial Fire Fusion. Luftartistische Elemente verbinden sich mit Feuerspiel und Stelzentanz – alles in hoher Höhe.

Performance mit einer variablen Länge (10-35 min.) an einer freistehenden Luftartistik-Pyramide.

Bühnenanweisungen Überblick

Diese Performance kann outdoor oder in größeren Räumen gespielt werden, dabei sollte die Bühne folgende Größe nicht unterschreiten:

- Breite 10m
- Tiefe 12m
- Freie Höhe 9m

Nach Absprache sind auch kleinere Bühnen möglich.

Detaillierte Informationen und Bühnenanweisungen.pdf

Show-Details

Aktuell interessiert uns besonders die Dekonstruktion der romantischen Tuchartistik: so arbeiten wir mit dem Bild des wehendes und vom Wind zerfetzten Tuchs, egal, ob artistisch oder einfach nur als Objekt. Auch Reiteration und Repetition von Bewegungen begeistert uns – Bewegungen, die wir dadurch zerlegen und neu zusammensetzen, Bewegungen, die uns durch Wiederholung in neue Formen und Ausdrucksformen führen – große Feuerkreise mit dem Langseil bilden Strukturen, hinter denen wir AkteurInnen verschwinden, um dann in einer neuen Herangehensweise wieder aufzutauchen. Außerdem erforschen wir den begrenzten Raum in aller Radikalität, was uns paradoxerweise zu großer Bewegungsfreiheit bringt: auf kleinsten Plattformen in 3m Höhe stehend spielen wir mit dem Feuer, spielen mit Begegnungen und improvisieren im Spiel.

Musik und Text begleitet unsere Suche ebenso als Prozess. Jennie Zimmermann kreiert immer wieder neue Klänge mit Stimme, Sounds und Rhythmen, und eröffnet somit weitere Performance-Fenster.

Produktion, Choreographie, Kreation:
Jana Korb
Johannes Bruhn
Jennie Zimmermann

Bisherige Zusammenarbeit mit:
Elias Cohen (Chile)
Christiane Hommelsheim (D)
Dietmar Blume (D)
Julia Christ (D/F)
Günter Klingler (D)

Ensemble Mitglieder:
Jennie Zimmermann
Johannes Bruhn
Jana Korb
Emilie Bajard (2013)
Silke Schirok (2014)

Musik:
Komposition – Jennie Zimmermann
Arrangement – Jennie Zimmermann und Johannes Bruhn

Text:
Auszüge aus Christa Wolf “Der geteilte Himmel”
Texte von Jana Korb, Johannes Bruhn, Jennie Zimmermann
Arrangement – Jana Korb

Technik:
Hoppe Hoppinsky

Produktions-Management:
Lena Fritschle
Nicola Tröger (bis 2015)